Zweites Vatikanisches Konzil

Vatikanum_II_GesamtansichtDas Zweite Vatikanische Konzil spricht an vielen Stellen von der Teilhabe jedes Christen an der Würde und der Sendung Jesu. Es spricht vom pilgernden Volk Gottes als Gemeinschaft der Glaubenden und legt so die Grundlage der Theologie, auf der dieser pastorale Ansatz gründet. Diese Grundlagen der Konzilsväter werden auch von vielen lehramtliche Aussagen der Folgezeit, von nationalen und diözesanen Synoden und Gesprächsprozessen in Deutschland, Europa und weltweit weiter ausgefaltet.

Das Zweite Vatikanische Konzil tagte vom 11.10.1962 bis 08.12.1965. In vier großen Konstitutionen greift das Konzil Fragen der Liturgie, der Offenbarung, der Gestalt der Kirche und der Pastoral in der Welt von heute auf. Hier finden Sie Texte, die relevant sind für die Vision und die Theologie, die hinter diesem Ansatz steht:

Die Konstitution über die heilige Liturgie
Kernwort der Liturgiekonstitution ist die Rede von der “vollen, bewußten und tätigen Teilnahme” (actuosa participatio) aller Gläubigen an den liturgischen Feiern. Bei der Erneuerung der Liturgie soll die Förderung dieser Teilnahme im Mittelpunkt stehen. Für unseren ansatz interessante Auszüge aus der Konstitution hier

Die dogmatische Konstitution über die Kirche (Lumen Gentium)
Lumen Gentium (LG) spricht über die “wahre Gleichheit in der allen Gläubigen gemeinsamen Würde und Tätigkeit zum Aufbau des Leibes Christi”. Für unseren Ansatz zenrale Aussagen finden Sie hier

Die Konstitution über die göttliche Offenbarung (Dei Verbum)
“Die Heilige Schrift der Bibel ist gleichsam ein Spiegel, in dem die Kirche Gott, von dem sie alles empfängt, auf ihrer irdischen Pilgerschaft anschaut, bis sie hingeführt wird, ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, so wie er ist (vgl. 1 Joh 3,2).” So haben die Konzilsväter die Bedeutung der biblischen Schriften hervorgehoben. Mehr Aussagen aus der Konstitution über die Offenbarung Gottes finden Sie hier

Pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute (Gaudium et Spes)
“Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi.” So eröffnet die Pastoralkonstitution Gaudium et spes über die enge Verflechtung der Kirche mit der Welt von heute. Grundlegende Aussagen zu unserem Ansatz hier

Eine kleine PPT-Präsentation, die den Zusammenhang zwischen dem Vaticanum II und dem pastoralen Modell der KCG zeigt, finden Sie hier.

Die kompletten Konzilstexte sind auf der Internetpräsenz des Vatikans zu finden!